Presseartikel - Livekonzerte

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21.Sept.2007 – Wendelstein / Jegelscheune (D) - Nürnberger Zeitung 25.09.2007

Ein ,Slow Train‘ in der Jegelscheune Gitarrist, Sänger und Songwriter Hans Theessink stellte in Wendelstein CD vor

WENDELSTEIN – Er ist ein gern gesehener Künstler beim Wendelstei­ner Festival und bei Gastauftritten in der Jegelscheune, sei es solo oder mit eigener großer Band: Hans Thees­sink. Nun begeisterte der holländi­sche Roots-Musiker, Acoustic-Blue­ser und Wahl-Wiener das Publikum in der fast ausverkauften Jegel­scheune zum Auftakt der neuen "Wendelsteiner-Sommer"-Saison. Im Gepäck hatte der erstklassige Gitarrist, Sänger und versierte Songwriter Theessink aus dem nie­derländischen Enschede seine neue CD "Slow Train". Doch nicht nur neue Titel stellte der vielbeschäf­tigte Musiker der internationalen Blues- und Roots-Szene vor. Viel­mehr bot er einen begeisternden Ein­blick in sein umfangreiches Werk, das auf über 20 Alben, ein Song­book, ein Lehrvideo und eine DVD angewachsen ist. Mehr als 40 Jahre ist Hans Thees­sink schon "on the road". Eine sonore Stimme, emotionsgeladene Songs, niveauvolle Blues- und Roots-Nummern und eine ironisch­witzige Moderation sind das Marken­zeichen dieses modernen Trouba­dours und Entertainers.

Kein Purist
Theessink war nie ein Purist in Sachen Blues; dieses Korsett hat er schon vor langer Zeit abgestreift. Stets färbten auch Folk, Gospel und eine Prise Country den Sound, und spätestens seit seiner Zusammenar­beit mit den aus Zimbabwe stammen­den Sängern von Insingizi kamen auch afrikanische Elemente hinzu. "Ich gehe meine Alben prinzipiell nicht puristisch an, obgleich ich auch den puristischen Blues gerne mag", sagt Theessink über sich. So ist der rastlose Niederländer und Wahlwiener ein Klangfarben­-Weltenbummler geworden, der ein unverwechselbares Gitarrenspiel entwickelt hat. Vor allem das Fin­ger- Picking auf der zwölfsaitigen Gitarre, sein atemberaubendes Slide-Spiel und der Einbezug des Publikums, mit dem er immer wie­der gerne zusammen die Refrains singt, machen seine Konzerte zu einer unterhaltsamen und erfrischen­den Sache: "In the pines, where the sun never shines, and I shivered the whole night through" Gerade die­ses Lied hat Theessink oft gespielt, dann hat er es irgendwann verges­sen. Erst seitdem er es von Kurt Cobain und Nirvana bei MTV­ Unplugged- Konzert gesehen hat, spielt er es wieder gerne. Und auch "Little Lisa Jane" ist so ein Ohrwurm, der sich hervorragend eignet, um ihn zusammen mit den Zuhörern zu singen. Und wer schon des öfteren beim Wendelsteiner New Orleans Music Festival bei der Stra­ßenparade der Ambrosia Jazz Band of Milano gelauscht hat, freute sich über das Wiederhören mit diesem hübschen Song.

Meister der Emotion
Hans Theessink ist ein Meister der feinfühligen Emotion, die er mit Nachdenklichkeit und Subtilität ver­bindet. Er hat das Publikum schnell im Griff, seiner ausgeglichene Art zu reden und zu spielen kann man eine gewisse Abgeklärtheit nicht abspre­chen. Viele seiner Songs haben eine gewisse Wehmut und Melancholie in sich, die aber nie in den Kitsch abrut­schen. Theessink verzichtet auf pla­katives Pathos, seine Songs sind stimmig und unterhaltend im besten Sinn des Wortes. In der Gesamtschau seiner bis heute produzierten Alben unterschei­det sich "Slow Train" von den bishe­rigen dadurch, dass es einige politi­sche Titel enthält, bei denen Thees­sink kein Blatt vor den Mund nimmt. So beklagt er bei "Katrina", einem Song, der ganz in der Tradition der New Orleans Music und der Work­songs steht, dass eine ganze Stadt von der US-Regierung allein gelas­sen wurde. Die Verbindung von poli­tischen Aussagen mit einprägsamen Melodien war immer auch ein Kenn­zeichen der amerikanischen Folkmu­sik.
 
Ein Witz über George Bush
Mit einem Witz über George W. Bush machte Theessink klar, was er von diesem amerikanischen Präsi­denten hält: "Bei einer Flut in Texas wurde die Bibliothek des Präsiden­ten zerstört – beide Bücher, davon war eines schon fertiggemalt..." Hans Theessink erzählte immer wieder von Musikern, mit denen er im Verlauf seiner über 40-jährigen Musikerkarriere zusammengearbei­tet hat oder die ihn beeinflusst haben. Klangvolle Namen sind darunter, und der Stolz klingt durch, wenn er über Künstlerkolle­gen wie Luther Allison spricht. Aber auch über unbekannte Musiker erzählte er, beispielsweise über seine dänischen Freunde Knud Möller und Nalle, mit denen er "Goin’ Down Slow 2" aufgenommen hat – und sofort für einen Danish Music Award nominiert wurde. Oder über Charles Brown, mit dem er kurz vor dessen Tod die Lifeline-CD gemacht hat, von der er den Song "Love, Sweet Love" spielte. Oder über den Soulman Rufus Thomas aus Memphis, mit dem er "Walkin’ The Dog" gespielt hat. Das Publikum feierte den gut auf­gelegten und aufgekratzten Hans Theessink, der sich sichtlich freute, dass seine Musik beim Publikum so hervorragend ankam. Drei Zugaben, darunter das schöne "May the road take you safely home", beendeten die gelungene Auftaktveranstaltung des "Wendelsteiner Sommer".

Robert Unterburger, Nürnberger Zeitung (D) 25.09.2007


Theessink spielt auf Georg Danzers Erbe
Der Wind traute sich nicht, auch nur einen Hauch ...

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Oberösterreichs Neue (A), 2.Juli 2007

Der Hans, der kann's

Brücken sind dazu da, um sie zu überqueren. Hans Theessink baut sie - wie am Mittwoch im vollen Linzer Posthof (und am 23. Jänner im Rockhouse Salzburg). Melodien sind die tragenden Pfeiler, das Werkzeug Gitarren, Mundharmonika, sonorer Gesang und weltoffenes Denken. Beim richtigen Belag helfen Tastenmann Roland Guggenbichler, Bassist Erich Buchebner, Schlagzeuger Harry Stampfer und das vollkommene Vokaltrio Insingizi aus Simbabwe.

Die Brücken verbinden Kulturen, schwingen im World-Blues. Amerikanische Rootsmusic reicht afrikanischen Rhythmen die Hände, wenn etwa der Fluss Sambesi besungen wird.

Lebensbejahende Louisiana-Klänge rattern im Tempo von Schienenschwellen. Der Country-Blues von "Running Home" schmiegte sich auch herzlich an die Stimmbänder eines Johnny Cash. Mit "Rain" entfacht Theessink einen wehmütig-sehnsüchtigen Schnürlregen. Und wenn er mit Band den Delta-Blues "61 Highway" interpretiert, kriecht eine Schwüle hoch, die mitten im Winter an lästige Gelsen glauben lässt.

Er singt von einem, dem alles genommen wird. Und gibt selbst alles.
OÖNachrichten, 20.01.2006


Blueslegende Hans Theessink groovte im JUZ
120 Gäste ließen sich am Freitagabend im Jugendzentrum von der sonoren Stimme des exzellenten...

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Dingolfinger Anzeiger (D), Elisabeth Nowak, 8.Mai 2005



Musik, die verzaubert
Hans Theessinks neue Band stellte CD "Bridges" im Salzburger Rockhouse vor
Ein Konzert von Hans Theessink, dem in Wien lebenden Holländer, ist Garantie für Musik vom Feinsten, aber trotzdem war das zahlreich erschienene Publikum sehr gespannt, wie die neue Band sich im Rockhouse in Salzburg präsentiert. Auf dieser Vier-Länder-Tournee spielt Theessink hauptsächlich Songs von seiner aktuellen grandiosen CD "Bridges", die er im Sommer 2003 in einer alten Kirche in der Toscana eingespielt hat.
Bei den ersten Liedern "Behind the Sun" und "Believe the Devil Took Her Hand" stellte er seinen neuen Musiker vor. An den verschiedensten Tasteninstrumenten sitzt Roland Guggenbichler, er spielt sonst beim Kurt Ostbahn, am Kontra- und E-Bass zupft Erich Buchebner, der früher mit STS unterwegs war, der vierte im Bunde ist Schlagzeuger Harry Stampfer, der normalerweise mit Wolfgang Ambros unterwegs ist.
Beim wunderschönen Titelsong der CD "Bridges" holte Theessink dann seinen Chor Insingizi auf der Bühne. Die drei Sänger aus Simbabwe kennt Hans schon seit 1997. Jetzt sind sie fester Bestandteil dieser Band. Es ist eine Freude, ihnen zuzuschauen, denn mit ihrem harmonischen tiefen Gesang und ihren an afrikanische Tänze erinnernden Bewegungen zeigen sie ihre Lebensfreude und welchen Spaß sie an so einen Auftritt haben. Es folgten mit "Dream" und "Circles" ruhige Balladen, so richtig schön zum Träumen. Hans Theessink brillierte wieder mit seiner Slide- und Zupftechnik auf den verschiednsten Gitarren, nebenbei spielte er auch gleichzeitig die Bluesharp und führte informativ mit kurzen Inhaltsangaben der einzelnen Songs durch das kurzweilige Programm. Dass seine tiefe, sonore Stimme wohl eine der Besten auf der Welt ist, kann man auf seine mittlerweile 14 CD's hören. Nach der Pause sangen die drei Afrikaner dann einige A-Cappella Lieder aus ihrem Heimatland. Mit der Band zusammen stimmten sie dann mit typischen Reggae-Rhythmus den Song "Zambezi" an, einen einfühlsamen Song mit Klängen aus Simbabwe. Gegen Ende des Konzertes wurde es noch mal so richtig bluesig, mit stampfenden Rhythmus spielten die Musiker "Little Girl" und den Blues-Klassiker "Rollin' & Tumblin'", und jeder der Künstler dürfte mit gekonnten Solis seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten zeigen. Mit einigen Zugaben, darunter die wohl bekannteste afrikanische Melodie "Mbube", bei der der Chor noch einmal so richtig zur Geltung kam, verabschiedeten sich die sieben Musiker.
Traunsteiner Tagblatt (D), Alexander Welte, Freitag, den 12.März 2004



Im Mühlwinkel grassierte das "Blues Fieber"
Der Sänger und Gitarrist Hans Theessink setzte das Highlight des Jahres

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Traunsteiner Tagblatt (D), Gabriele Schweigl, 18.12.2003



Der bluesende Holländer
"Live im Stadtbad": Hans Theessink sorgt für ein furioses Finale
Weiden (uz) Ja, da leg’st di nieder. Ist das ein Finale. Samstagabend feiern Blues, R&B und Hillbilly zum Ausklang der diesjährigen "Live-im-Stadtbad "-Reihe fröhliche Urständ. Das Akustik-Set des holländischen Bluespapstes Hans Theessink bricht alle Widerstände und katapultiert das rekordverdächtige Publikum auf der altehrwürdigen Terrasse weit zurück in die guten alten tage der schwarzen Notenkunst.
Über die Jahre hinweg hat Theessink einen unnachahmlichen Gitarrenstil entwickelt, der von rhythmischen Bassläufen und swingenden, groovenden Melodie-Linien gezeichnet wird. Der Mann braucht keine Combo, kein Mischpult. Irgendwie unwirklich bei diesem Sound: Er sitzt nur da, rutscht mit den Fingern den Gitarrenhals rauf und runter und hält mit seinem schleppenden Gesang die Zuhörer gefangen.
Mit der Monotonie eines Baumwollpflückers hämmert der Kerl mit schwarzen Stiefeln den Takt auf die Bretter. Dies verleiht den mitunter explosiven Gitarrenparts, die selten mehr als drei Akkorde aufweisen, eine geheimnisvolle Tiefe und Dramatik.
Im gefühlvollen Wechsel: das temperamentvolle, virtuose Bluesharpspiel. Eines von unzähligen Sahnehäubchen seines Konzerts: Chuck Berrys "Maybelline " vom swingenden Rockabilly in Powerversion gebracht, die weiland sogar die Elvis-Presley-Combo and die Wand spielte. Ja, Theessink dokumentiert seine profunden Kenntnisse der Blues-Szene mit vielen Anekdoten. Das macht ihn so sympathisch bei den Stadtbad-Besuchern. Er plaudert über seinem Auftritt in der legendären "Green Mill" in Chicago wo Al Capone gerne verkehrte, weil er von seinem Platz aus einen hervorragenden Blick auf die beiden Türen hatte.
Viele seiner Songs sind lyrische Finessen, surrealer Sozialprotest. Alle haben aber eines gemein: Große emotionale Intensität. Theessink grast seine neue CD "Songs from the Southland" ab. Titel wie "St.James Infirmary”, "Mercury Blues” oder "61 Highway” stecken an. Die Leute lassen den Blondschopf nicht gehen. Zugaben über Zugaben.... Der Neue Tag (D) 28.07.2003



Auch "Weiße" haben den Blues im Blut
Hans Theessink setzt grandiosen schlusspunkt unter Kulturreigen "Live im Stadtbad"
Weiden "Blues" ist nicht nur Musik. "Blues" erzählt vor allem auch Geschichten. Und Geschichten hat Hans Theessink viele zu erzählen. Mit seiner charakteristischen "weißen" Stimme, die in ihrer Intensität den alten schwarzen Bluesmen in nichts nachsteht, berichtet der Autodidakt mit Gitarre und Mundharmonika nun schon seit rund 40 Jahren von den Dingen des Lebens. So auch am Samstag beim Abschluss von "Live-im-Stadtbad".
Wenn man Theessink mit bodenständigen, unverfälschtem Südstaaten-Blues über den Tod, die Liebe, Probleme und die einfachen Dinge des Alltags singen hört, käme niemand auf die Idee, dass der Musiker aus Enschede/Holland und nicht aus dem tiefsten Süden der Vereinigten Staaten stammt. Wahrscheinlich klingt der "Hans Theessink-Stil" deshalb so ursprünglich, weil sich der Musiker in den 60er Jahren das Gitarre spielen selbst beigebracht hat und nur von Bluessendungen im Radio und den Platten der größten Bluesmeister in die Musikrichtung eingeführt wurde, Big Bill Broonzy, Brownie McGhee und der legendäre Leadbelly waren die größten Einflüsse. Trotz des unverwechselbaren, traurigen "Southern Blues" finden sich auch andere Roots Stilrichtungen wie Gospel, Folk oder Soul in Hans Theessink's Musik wieder. In "St.James Infirmary" konnten die Weidener Bluesfans in einem Zwischenspiel den bekannten irischen Folksong "Greensleeves" heraushören, den Theessink vor Jahren "aus Spaß" eingebaut hatte.
Mit einem ironischen Augenzwinkern erzählt Theessink die Geschichten hinter den Songs und kann selbst ernsten Themen wie dem Tod eine witzige Seite abgewinnen. Hans Theessink, dessen Entertainer Qualitäten nicht nur Musikfans bei den renommiertesten nord amerikanischen Musik Festivals begeistert haben, sondern auch die sonst eher reservierten Weidener Publikum nach eine "Aufwärmphase" in ihren Bann gezogen haben.
Bei Songs wie dem Leadbelly Klassiker "My Girl" oder "Midnight Special" zu Ende des Konzertes gingen die Weidener so begeistert mit, dass Hans Theessink erst nach einer rund 20-minutigen Zugabe von der Bühne dürfte. Hans Theessink's erstes Konzert in Weiden hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, es bleibt nur zu hoffen dass es gelingt, ihn für eines seiner eher seltenen Deutschland-Konzerte wieder einmal in die Region zu locken. Oberpfälzer Nachrichten (Tobias Schwarzmeier) (D) 29.07.2003


"Back to the roots" lautet in diesem Jahr das Motto von Claude Adam-Brettar, künstlerischer Leiter und Organisator vom Kulturforum Stadtverband Saarbrücken, für die Blues-Matineen. Da heißt es sich auf leisere Kost einstellen: kleine Besetzungen, akustisches Instrumentarium, Uralt-Zwölftakter aus dem Mississippi-Delta. Und für diese Richtung ist Hans Theessink beispielhaft - obwohl der Mann eine weiße Hautfarbe hat und die Zuhörer mit reinstem holländischem Akzent begrüßt. Gleich erfuhr man aus seinem Munde, dass er den Blues damals in den 60ern übers Radiohören kennenlernte - und dass er ihn sofort packte; dabei ist's bis heute geblieben... "Songs from the southland" heißt Theessinks neue CD, die er hier häufig zitierte. Zu Stücken aus New Orleans und Umgebung gesellte sich aber auch schon mal ein Rock'n' Roll Klassiker wie Chuck Berrys "Maybellene" oder das unverwüstliche "Get back" der Beatles, keine Spur von verbissenem Purismus. Neben dem vorherrschenden langsamen Tempo drückte der Holländer also durchaus auch ganz schön auf die Tube, sehr zur Freude des Auditoriums. Jedenfalls kann ein einzelner Musiker mit Gitarre, Stimme und Mundharmonika kaum mehr ausrichten als dieser Hans Theessink. Es gelang eine federleichte, unterhaltsame Blues-Reise, die einem wohlige Schauer den Rücken herunterrieseln ließ. (Saarbrücker Zeitung, 2.Juni.2003)


Mit Lust am Experiment - Ohrwürmer spannungsreich und fantasievoll arrangiert

Eine tiefe sonore Stimme, virtuose Gitarrenklänge, eine groovende Tuba und pulsierende Rhythmen ertönen aus dem Zirkuszelt in Heilsbronn. Michael Pronath vom Heilsbronner Kulturverein präsentiert zur Eröffnung des Heilsbronner Kulturfestes eine wahrhafte Blues-Größe, den Niederländer Hans Theessink.
Der freundliche, immer zu Späßen aufgelegte Holländer ist nicht nur ein einfühlsamer Sänger, sondern auch ein exzellenter Gitarrist. Ob mit Zupf- oder Slidetechnik – er holt aus seinem Instrument raus was rauszuholen ist. Und das mit einer affenartigen Geschwindigkeit, wenn es sein muss, wie bei "Maybelline" von Chuck Berry. Seine eigene Songs, wie "Homecooking", "Call me" oder "Rock the boat" sind stimmig und fantasievoll arrangierte Ohrwürmer.
Jon Sass‘ Tubaspiel ist mal wuchtig, fundamental, vibrierend, mal locker, flockig wie beim Gospel "I shall not be moved". Sein ganzes Können und Experimentierfreude (die alle drei Musiker haben) zeigt er in seiner Soloimprovisation. Er spielt liebevoll mit seiner Tuba, singt mit ihr zweistimmig, entlockt ihr bizarre, scheppernde aber auch warme, honigsüße Töne, die einen dahinschmelzen lassen.
Zu Theessink und Sass kommt noch Alee Thelfa aus Grenada mit seinem witzigen, kreativen, immer lässigen Percussionspiel und seiner zarteren, sich gut mit Theessinks michenden Stimme. Die drei heizen dem Publikum ein. Die leisen Töne, die die Musiker auch beherrschen, gehen durch die lauten Gespräche der Zuhörer an der Theke, die leider während der Vorstellung geöffnet blieb, unter. Ärgerlich.
Die Songs von Hans Theessink & Blue Groove haben innere Spannung und sorgen auch in der letzten Strophe noch für Abwechslung. Das Zusammentreffen der drei Virtuosen ist ein Glücksfall, der sich heuer zum 15.Mal jährt. Glückwunsch! (Anke Merklein, Fränkische Landeszeitung, Montag 17.09.2001)


Wiener Roots Melange - Hans Theessink - Begegnung mit Big Bill Broonzy ein Schlüsselerlebnis

Preisfrage für die geehrte Folker!-Leserschaft: was haben die ehemaligen James Brown-Begleiter Pee Wee Ellis und Maceo Parker, der kanadische Bruce Cockburn-Gitarrist und Produzent Colin Linden, der Ry Cooder-Vocalist und Soul-Entertainer Terry Evans sowie – nicht zuletzt! – Allan Taylor gemeinsam? Richtig: sie alle spielen immer wieder gerne mit dem Saitenvirtuosen Hans Theessink zusammen! Es ist keineswegs Zufall oder nur Glück, daß solche musikalischen Erstligisten immer wieder gerne mit dem freundlichen Holländer mit Wiener Wohnsitz sowohl im Studio als auch »live« gerne musizieren, denn der inzwischen 51jährige hat sich durch beharrliche »Live«-Auftritte und eine konsequente Weiterentwickung längst den Ruf erspielt, neben Ry Cooder einer der innovativsten Gitarristen im Sektor roots music zu sein.
Seit mehr als 15 Jahren ist Theessink glücklich mit seiner Frau Milica verheiratet, die zugleich seine Agentin ist und ihn professionell und erfolgreich weltweit managt. Und weil das bestens klappt, tourt Theessink – übrigens mit dänischem Paß ausgestattet – seit Jahren kreuz und quer durch die Welt, zumeist begleitet von dem Percussionisten Ali Thelfa und dem Tuba-Spieler Jon Sass, der nicht nur den Baß ersetzt, sondern für ungemeinen Groove sorgt.

Vor einer Tournee durch Norwegen fand Theessink Anfang des Jahres noch Zeit, eines seiner in Deutschland leider immer noch raren Konzerte in Hamburg zu geben. Im Rahmen des »Hot Jazz Festivals«, wo überwiegend Dixieland-Kapellen aufspielen und das Publikum zumeist aus angegrauten Studienräten und Zahnärzten besteht, waren die beiden Auftritte von Theessink alles andere als deplaziert: das Publikum schien geradezu dankbar den von Theessink, Sass und Thelfa gebotenen Groove zu goutieren. Beim Folker!-Interview nach dem Konzert war Theessink denn auch zufrieden, wenngleich er einräumt, daß sich solche Kurzauftritte natürlich stark von richtigen Konzerten unterscheiden, bei denen Zeit ist, Stimmungen zu entfalten und Spannung aufzubauen. Statt ruhigerer Balladen standen im Hamburg denn auch rhythmischere Songs wie »False accusation« , »Homecooking« oder »Journey on« im Vordergrund, und spätestens, als Theessink mit »I shall not be moved« Gospel-Klänge anstimmte, wippte auch der letzte Mittfünfziger nicht mehr nur dezent, sondern geradezu euphorisch im Takt mit. (Michael Tiefensee, Folker, D, Juli 99)

Theessink bedient sich unter anderem der Slide-Bottleneck-Technik, die, virtuos beherrscht, immer wieder in Erstaunen versetzt: Schließt man die Augen, meint man, eine ganze Gitarren-Band vor sich zu haben. Eine einzige Gitarre spielt, wozu sonst drei benötigt werden: Melodie, Rhythmus und Baß. (Michael Hopp, Die Presse, A)

Nur mit einer Gitarre und seiner Stimme ausgerüstet erwies Theessink sich als Meister der leisen Töne. Nicht die große Show war angesagt sondern direkter Kontakt zum Publikum. Neben den grossen technischen Fähigkeiten auf seinem Instrument sind es wohl auch die Schwankungen in der Dynamik, die den Reiz seiner Musik ausmachen. Produziert er einmal Töne lediglich durch das Schieben des Bottlenecks auf den Saiten und reizt diesen Effekt aus, bis selbst das leiseste Flüstern im Publikum erstirbt, reißt er unmittelbar darauf dieselben wie ein Bassist beim "Slappen" an, schlägt mit dem Ballen der rechten Hand dabei auf die Brücke des Instrumentes und versucht derweil mit der linken, seiner sechssaitigen Freundin den Hals umzudrehen. Mit der Sterilität, die etwa bei der hochgelobten Eric Clapton "Unplugged"-CD vorzufinden ist, hat die alles wirklich gar nichts zu tun. (Westf.Anzeiger, D, Nov.96)

In der "Alten Post" gab es einen der absoluten musikalischen Leckerbissen des Festivals zu hören. Hans Theessink gehört zu Recht zur Crème der internationalen Bluesszene. Ungewöhnliche Wege in der Bluesmusik waren beim Konzert von Theessink und seiner Band zu entdecken. Seit der Holländer auf den Amerikanischen Tubisten Jon Sass traf, definieren sie den Blues neu und haben damit eine extrem groovige Variante entdeckt. Wenn der – selbst in Amerika hochgeschätzte – Gitarrist Theessink in die Saiten greift, die Tuba Baßlinien zeichnet und Perkussionist Alee Thelfa raffinierte Rhytmen zaubert, entsteht eine Musik, die niemanden kalt lassen kann. Der Soundtrack für Cabriofahrten durch unendlich weite Landschaften mit Sonnenuntergang. (Stefan Mössler, Nürnberger Nachrichten, D, Mai.97).

Hans Theessink stellte den groß angekündigten Ex-Rolling Stone Mick Taylor weit in den Schatten. Er räumte ab. Sein Fingerpicking und Slidespiel auf der Gitarre, das großartige Tubaspiel von Jon Sass und gesangliche Unterstützung von Terry Evans und Alee Thelfa machten Spaß. Die vier hatten ihn, den Groove. Das war mitreißender Rhythm ‘n Blues, den der Enscheder da spielte. (Westf.Nachrichten, D, April 96)

Hans Theessink verlegte sich bewußt auf seine Stärken: simpler Blues, selten mit mehr als drei Akkorden, aber dafür mit donnernder Power von einem Überzeugungstäter präsentiert. Er hat die Lebensfreude seiner Vorbilder, deren inneren Adel, begierig aufgesogen, hat darin seine Lebensmitte gefunden und strahlt aus dieser Mitte eine ansteckende Energie aus, ganz gleich, ob auf einer alten Gibson Dreadnaught, einer National Steel, ob mit oder ohne Slide, auf einer Mundharmonika, mit dem kehlig kraftvollen Klang seiner sicheren Stimme. Gemessen an der Lautstärke des Beifalls war Theessink der Star des Festivals. (Andreas Schulz, Akustik Gitarre, D, 6/98)

Lobende Platitüden von hier bis zum Mississippi ließen sich zu Hans Theessink auflisten, der am Mittwoch dem Linzer Posthof das "Ausverkauft"-Schild bescherte. Der wohlklingende Saitenvirtuose mit dem sonoren Vokalorgan und seine "Blue Groove" Kumpane sind zu einer genialen Einheit verschmolzen. Tonmagier Jon Sass pumpte wieder sein Innerstes in seine geliebte Tuba and Alee Thelfa lieferte seine verspielte Percussion. Und weil es ohnehin nicht zu vermeiden ist, tragen wir eben Eulen nach Athen: Theessinks Spiel und Gesang, ob er nun im schwülen Delta-Blues aufgeht, einem Willie Dixon oder Leadbelly huldigt, zeichnet unheimliches Gespür aus. Die Brüder Grimm, wären sie ihm je begegnet, hätten vielleicht eine Geschichte über ihn geschrieben – die von Hans im G‘fühl. (Bernhard Lichtenberger, OÖN, A, 25.04.97)

Die Musiker stammen aus verschiedenen Ländern; aus Holland, Amerika und Grenada. Jeder der Musiker beherrscht sein Fach exzellent. Dies machte sich in der Stimmung des Publikums bemerkbar. Es war fasziniert. Der kleine Bühnenraum, der unmittelbare Kontakt zum Publikum ließ den Funken rasch und bis zu den hintersten Sitzplätzen springen. Der Auftritt von Hans Theessink & Blue Groove war ein tolles Ereignis, so war sich das Publikum einig. (Thomas Kupper, Thurgauer Volkszeitung, CH, 28.10.96)

Ein Highlight. An die tausend Frühaufsteher erlebten Hans Theessink & Jon Sass, wohl einziges Gitarren-Tuba Duo auf der Welt. Klar, diese Kombination ist eine Attraktion, doch wäre jeder der beiden Musiker für sich schon einen Konzertbesuch wert. Hans Theessink, Sänger, Entertainer, Gitarrero und Mundharmonikaspieler, ersetzt eine ganze Band. Der Holländer bläst eine heiße Blues-Harp und greift so virtuos in die Saiten, daß es nach mehreren Gitarren klingt. Dabei werden die stimulierenden Melodie-Harmonie-Baß-Verbindungen und Einlagen mit dem Slideröhrchen nie zu oberflächlichem Sport; Theessink ist ein ausgesprochener Feeling-Musiker. Das unterstreicht der wohldosierte, intensive Gesang. Der Mann besitzt Ausdruck, auch ohne große Stimmakrobatik. Er ist absolut unverkrampft und immer zu kleinen Jokes aufgelegt. Ein Original auch der 2.05 Meter lange Jon Sass mit dem kleinen schwarzen Hütchen. Der New Yorker strahlt bereits durch seine Anwesenheit positive Vibrationen aus und bringt mit dem riesigen Instrument beste Laune rüber: eine tanzende, singende, groovende Tuba – ein Bläser-Jumbo wird zur Gazelle. Und verbindet sich mit Theessinks One-Man-Band zu einem Musikorganismus, dessen Innenleben ausgesprochen vital wirkte. (uhr, Saarbrückner Zeitung, D, 13.06.95)

Jena. Bluesnacht in der Kulturarena mit Hans Theessink & Blue Groove. Der Bluesgitarrist aus den Niederlanden versteht es wie kein anderer europäischer Bluesmusiker, die nordamerikanische Rootsmusik zu interpretieren. Als Gitarrist, Sänger und Europäer hat er sich einen Namen gemacht. Sein Slide-Spiel à la Ry Cooder und die Spielwucht eines Taj Mahal kann im Vergleich unangefochten bestehen, ja – noch mehr hat Theessink, dem eine exotisch anmutende Besetzung zur Seite steht, mit dem in seinen europäischen Wurzeln verhaftete Musikstil die Blues & Folk-Szene bereichert. Interessant für dieses Genre ist die Besetzung der Band mit einer Tuba, die vom weltweit führenden Tubamann Jon Sass gespielt, dem Rhythmus eine unverwechselbare Eigendynamik anhängt. (teran, OTZ, D, 26.08.94)

Hans Theessink folgte der Einladung nach Bequia und lehrte den Bequianer und deren Gäste das Staunen. Der Holländer griff seine Gitarre, die mehr einem in die Jahre gekommenen Museumstück ähnelte und faszinierte schwarze und weiße Musikfans gleichermaßen. Muddy Waters ließ grüßen, da kam echter Blues rüber, mit Gefühl und Dynamik – vom durchdringenden Sliding in hohen Oktaven bis zu kaum hörbaren, fast verschluckten Tönen in den tiefen Bereichen. Dazu Hans‘ tiefe, ausdrucksstarke Stimme – mit Songs wie "Homecooking" oder dem Chuck Berry Oldie "Maybelline" brachte der Vollblutmusiker die Leute zum Swingen. (The Herald, German page, St.Vincent, West Indies, 14.02.1996)

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Hans Theessink at Brook's Blues Bar at The Telegraph, Putney – 5th October 2007
Blues in London: Review by Mark Harrison, Photos By Agneta Harrison
link: www.bluesinlondon.com

Dutchman gets Kiwis singing gospel
JAZZ FESTIVAL: BLUES SHOW
Not many of the 300 or so people who filed into the Baycourt Exhibition Hall for the Montana Jazz Festival’s Blues Show would have expected to end the night singing and clapping along to a gospel song.
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On Saturday night at the Commercial Club, a lucky audience of 80 or more were privileged to see and hear Hans Theessink, Europe's pre-eminent bluesman.
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review - Bonham, TX 2004
To say I was looking forward to this gig is quite an understatement; here’s a bluesman who has travelled widely and studied his art and gets ever-better in performance. He has a sound that absolutely resonates through me now - a complete connection between knowledge, skill, and a passion for the music which he conveys with tremendous warmth and humour to his besotted audience.....it takes no time at all for this guy to get his audience quiet and attentive when he wants them to be, or joining in enthusiastically with the song choruses - and the result is a magic mix of music, storytelling and fun. What an atmosphere, I love it....especially his beautiful homage to Big Bill Broonzy in Big Bill’s Guitar, his glorious version of Bourgeois Blues, the best I’ve heard yet, stormin’ Maybelline, almost hawaiian sounding slide on Where The Southern Crosses The Dog.., the deeply wonderful What Is The Soul of A Man and In The Pines, the funk and fire of Walkin’ The Dog...I could just go on and on I’m afraid! My message is simple though - a totally joyous night of heavenly, heavenly blues, that you’d be utterly crazy to miss again, if you did this time. (Hilary Drysdale, The Running Horse, Nottingham, May 2001)

Theessink makes the delta blues ring with renewed vibrancy. He alternates between an acoustic guitar and a National steel. On the latter, his deft slide work is particularly noteworthy, suggesting journeyman guitarist Ry Cooder. ...A rousing rendition of "Homecooking" left the crowd screaming for an encore. Theessink obliged with another gospel juke-joint burner "I shall not be moved". That was so catchy, it’s still rattling around my noggin. Theessink proved that he keeps the blues flame burning. He is indeed a worthy ambassador of this rich genre. (Ted Donat - The Music Paper, USA, Oct.96)

Playing with just guitar and rack, Hans shows that the blues is a feeling, not just a place or region. His Dutch accented baritone, foot tapping percussion and country styled axe showed that blues is transnational, if not universal. He isn’t Europe’s most popular bluesman without reason. Incredible picking is matched by superb slide technique. Hans sang many self-penned originals and showed that he’s a prolific writer in the genre. The first set ended with an absolute amazing "Maybelline", which he wrapped by plucking the E string while downtuning 2-3 steps and then bringing it back up into tune. The crowd just went berserk! (Mark Gresser, Tri-State Blues, USA, June 97)

One of the highlights – Hans Theessink & Blue Groove, a combo blues’n soul revue with incredible musical twists and turns that had to be heard to be believed... Big smiles on people's faces as they took in performances that knocked them on their duffs, like the "Higher Ground" workshop where Linda Tillery, Hans Theessink, Terry Evans and Alvin Youngblood Heart could’ve made the heavens cry with their singing. (James Muretich, Calgary Herald, Canada, July 97).

Let one more myth die quickly; you don’t have to be American to play the blues. Hans Theessink is in that select group of artists such as John Hammond, Paul Geremia and Rory Block, whom all share the responsibility for preserving and enriching the styles of the old masters. He moves your soul like a good confession. This man has a special gift. When he puts the slide on his pinky, he takes the audience right to the heart of the Mississippi Delta. What sets him apart is stage presence and love for his medium which makes you feel like you’re sitting with the man in his living-room. (Dick Johnston, Reflex Magazine, USA)

Close your eyes and the first guitar notes are misleading. Surely the fingers responsible for this long, dragged-out bottleneck wail belong to that part of the world known for lads picking cotton rather than sticking their fingers in dykes. It is undeniably the sound of the itinerant blues player – even if "born in Holland" doesn’t quite have the ring of Mississippi authenticity. In Hans Theessink’s case, it’s a big sound. Not just in volume – there’s an almost industrial-strength robustness to his finger-picking that effectively gives the top lines the backing of a mighty rhythm section: a veritable one man band that’s never other than impressive. (Rob Adams, Glasgow Herald, UK, sept.93)

The distinctive, Dutch guitar whiz is that rarest of operators, an informed, intuitive, non native devotee of American country-blues who’s carving his own niche in the interstices of a genre where even gifted, respectful white players from the States are often afforded a certain second-class status, regardless of their chops. Theessink doesn’t just recreate: He expands, siphoning and distilling strains of other rootsmusic styles (black gospel, Folk, New Orleans Jazz and more) into a seamless, heady blend that’s heavy on the jubilation, with some mighty tasty slide licks... Good shows aren’t that hard to find. More, occasionnally, there are great ones. And then there are those rare few where, if the world ended while you were raging full-throttle, you wouldn’t even notice. When Hans Theessink & Blue Groove joyously conquered the Grey Eagle last August, marauding aliens could have been doing the same to the large vestiges of humanity right out in the club parking lot, and the crowd inside would have grooved on, oblivious. It was, without exaggeration, one of the finest nights of music I’ve ever witnessed. Don’t dare let the world end without first finding out why. (Frank Rabey, Mountain Xpress, North Carolina, August 97)

European acoustic bluesmaster Hans Theessink can play guitar with the greats. "Mississippi" and "Blind Willie" - both original compositions - found brilliant guitarsolos with great feeling. (Austin American Statesman, USA)

EUROPEAN SLIDEMASTER SMASH HIT AT BLUESFEST! Hans Theessink is both a keen student of tradition and an exploratory improviser. His presence, alongside Taj Mahal and John  Jackson, assured a savory combination of roots and innovation - a living celebration of timeless Music. (Chicago Tribune, USA)

His guitar-playing showed impeccable control and yet he played with such depth of feeling and energy that the music proved irresistable to the audience. (Jersey Evening Post, Jersey)

WHAT A VOICE! (Hot Press, Eire)

Hans Theessink is the most creative musician working in the bluesidiom in Europe - certainly the most original and convincing that I’ve heard. (Norman Darwen, Blues & Rhythm, UK)

His greatest assets lie in a deep resonant voice and the ability to convey a powerful but restrained approach to his guitar craft, particularly in his emotive bottleneck playing. Indeed Theessink displayed the tightest control of dynamics of any acoustic/electric musicians I have seen recently. (Trevor Hodgett, Blue Print, UK)

For slide blues lovers, Theessink - who sings in a pleasing deep voice - is a find. He left the stage after several encores with an audience wanting to hear more (The Hartford Courant, USA)

up FRANZÖSISCH

25 bluesmen d’aujourd’hui à suivre: HANS THEESSINK Ce formidable chanteur et multi-instrumentiste, excellent compositeur, est hollandais, sans doute le meilleur artiste européen de sa catégorie. (Ecouter-Voir, France)

Vous ne connaissez pas Hans Theessink? Ce hollandais a une formidable voix de baryton avec un timbre à la Waylon Jennings. Magnifique compositeur et arrangeur son jeu de guitare bien qu’ancré dans les traditions sudistes est très personnel, alternant slide et slapping avec un beau fingerpicking. Il a enregistré plusieurs très bons disques, souvent entre blues, R&B et country music moderne, s’entourant mème de sidemen comme Maceo Parker ou Pee Wee Ellis. Il faut remonter à la grande époque des Tom Rush, Dave van Ronk pour trouver un interprète non sudiste de blues acoustique aussi convaincant. (G.Herzhaft - Soul Bag, France)

up NIEDERLÄNDISCH
bluespunt.blogspot.com - 20. April 2008 - Champagne Charlie en Hans Theessink

anmiddag was het concert van Hans Theessink samen met Champagne Charlie. Ze speelden samen in een klein theater in Middelburg. De sfeer was goed en de ervaren... link Foureyed Johnny

Rootsville (B), live review from Handzame Delirium Blues Festival – 19.april.2008

Ondertussen was er een probleem opgedoemd. Lil’Charlie & The Bluescats waren nog niet komen opdagen. Geen nood echter. Hans Theessink zag er helemaal geen been in om een uur vroeger aan zijn set te beginnen. Hij begon met een zeer eigen versie van “Key to the Highway”. Dat is trouwens het belangrijkste handelsmerk van deze troubadour. Hij weet alle nummers zodanig te interpreteren dat het eigen werk gaat lijken. En dat is dan ook deels waar. Great fingerpicker. Al op jonge leeftijd ontstond zijn belangstelling voor de blues. Nog vóór de Britse bluesboom was hij al op zoek naar het schaarse platenmateriaal van de zwarte bluesmen die hij bewonderde. Haast onbegonnen werk in Europa. Zelfs in de States was het zoeken naar spelden in de hooiberg. Lees er maar eens de wedervaren van Gayle Dean Wardlow of Robert Palmer op na, over hun queestes naar oude bluesopnamen, nog niet eens zo heel oud in de jaren vijftig. Een prachtige vertolking ook van “St James Infirmary” een traditionele folksong, berucht gemaakt door Louis Armstrong. Hans weeft er een stuk “Greensleaves” doorheen. Met zijn bluesharp in neckrack kan hij ook overweg, onderwijl zijn bottleneck behendig over en weer schuivend over zijn 12-string gitaar. Vijfenveertig jaar oefening kan je niet meer verbergen. Met “Mississippi”, een eigen compositie, hangt hij een sfeerbeeld op van de stroom en zijn oeverbewoners. De verpauperde en kansarme zwarte bewoners van de staat die bij ons de idyllische beelden oproept van de zwarte bluesman die op zijn frontporch een airke speelt voor zijn lachende buren. De werkelijkheid is heel anders. Een meesterlijk gepickt “My Creole Belle” van Mississippi John Hurt, Taj Mahal zou jaloers worden als hij de versie van Theessink hoorde. Nog zo’n kanjer van een traditional “Diddy Wah Diddy” bracht hij in ragtime-formaat. Grandioos. Leon Redbone kent zijn gelijke in dit nummer. “Walkin’ the Dog” van Rufus Thomas, “Maybelene” van Chuck Berry en “Little Lisa Jane” een folksong kunnen mekaar naadloos opvolgen bij deze man. Van Blind Willie McTell geeft hij ons “Statesboro Blues” en tot slot “Let the Four Winds Blow” van Fats Domino. Ter wille van de goeie zaak heeft hij zo’n drie nummers meer gespeeld dan voorzien. Zeventien nummers van gemiddeld vijf minuten lang. Kejje nagaan. Sterke akoestische set. witteMVS


Dagblad van het Noorden, (NL), 1/5/2006

Hans Theessink klinkt als compleet orkest

De machinaties die het popwereldje draaiende houden zijn ondoorgrondelijk. Hoe kan het anders dat Hans Theessink commercieel gezien nauwelijks voet aan de grond krijgt terwijl hij in de rest van de wereld te boek staat als een van de meest prominente exponenten van de contemporaine country-blues?

Aan een fanatieke fanschare ontbreekt het de sinds 1979 in Wenen residerende Enschedeer in ieder geval niet, zo bleek afgelopen woensdag in Horst waar hij optrad voor een uitverkocht huis. Zijn Oostenrijkse band had hij om financiele overwegingen thuis moeten laten. Ook het Zimbabwaanse a capella trio Insingizi dat normaal gesproken zijn warme baritonzang van achtergrondgezang voorziet, moesten we missen. Die rol nam het enthousiaste publiek op zijn verzoek gretig over. Verre van toonvast, maar het droeg ongetwijfeld bij aan de gezellige sfeer in de Tiendschuur. Bovendien heeft Theessink de kwaliteiten in huis om in zijn eentje te klinken als een compleet orkest. Zijn fabelachtige slide- en fingerpicktechniek op de gitaar, waarbij hij met zijn stampende linkervoet maatvast het ritme aangaf, dwong terecht bewondering af.
De gespeelde liedjes - recent werk van het nieuwe album Bridges, een oudje als Johnny & The Devil en odes aan zijn grote inspirators Big Bill Broonzy en Blind Willie McTell - werden steevast ingeleid met een hilarische kwinkslag of een sappige anekdote. Daarbij toonde hij zich evenals geestverwant Taj Mahal bepaald geen purist en sloeg regelmatig verrassende zijstraatjes in. Waar andere artiesten covers vaak inzetten uit puur effectbejag, drukte Theessink zijn volstrekt eigen stempel op interpretaties van onder anderen Rufus Thomas en The Dixie Hummingbirds. Aan St. James Infirmary, waarin hij soepel het thema van Greensleeves vervlocht, werd een nieuw couplet toegevoegd, terwijl de doorgaans sombere traditional My Girl, ook al eens opgenomen door Nirwana onder de titel Where Did You Sleep Last Night, gaandeweg uitgroeide tot een feestelijke meezinger.

Hoog tijd dat deze charismatische veteraan ook in eigen land eindelijk de erkenning krijgt die hem toekomt. Het tij lijkt in elk geval te keren, zo kregen we te horen. De mededeling dat hij relatief gauw weer terug zou komen was geen loze belofte. Deze week werd door zijn management bevestigd dat Theessink volgend jaar deel uit zal maken van Night Of The Blues, de omvangrijke blueskaravaan die anderhalve maand lang langs de Nederlandse theaters trekt.

Dagblad De Limburger 22.April 2005
Recensie door Marcel Haerkens
(Gezien: Hans Theessink. In: De Tiendschuur, Horst, 20.april)


Review, (NL)

Het optreden is een feest, zowel voor demensen in de zaal als de muzikanten op het podium. Pure, rauwe blues past naadloos samen met songs waar een tikje soul, gospel, country, of een vleugje Afrikaans in is verwerkt. Geen enge hokjes maar een breed spectrum invloeden uit roots-muziek geven Hans Theessink & Blue Groove een eigen gezicht. En dan het bijzondere samenspel tussen Theessink – door Bo Diddley omschreven als "one helluva guitarplayer" – en tuba-virtuoos Jon Sass, dat in de verte doet denken aan de manier waarop de Dirty Dozen Brass Band de baslijnen invult. Alleen gebeurt er tussen die twee veel meer; als in een organische eenheid worden begeleiding, baslijnen, contramelodieen en solo’s van elkaar overgenomen en aangevuld. Dat zorgt voor een heel bijzondere sound. Met duivels plezier wordt een heel gemene versie van Chuck Berry’s "Maybelline" gespeeld. Theessink-klassiekers als "Call Me" en "Roll with the punches" zijn volop reden tot samenzang. Dat geldt ook voor de titelsong van zijn nieuwe cd "Lifeline". Het publiek krijgt er geen genoeg van. Vier toegiften zijn nodig om iedereen tevreden te stellen. (Gerard Menting, Gelders Dagblad, NL, 30.1.99)

Hans Theessink solo in De Boerderij te Eine zaterdag 13 april 2002.
(organisatie Misty-Music House vzwd). / Rootstown Music (B)

De ware bluesliefhebber kent Hans Theessink al jaren. De man is een vaste waarde in de Europese én Amerikaanse bluestraditie, heeft een indrukwekkend parcours doorlopen, te vriend met en te gast bij iedereen die naam heeft in de blues (waaronder heel wat overleden gabbers), is de auteur van een berg goeie tot uitstekende CD's en alom gerespecteerd voor zijn talenten als zanger, (slide) gitarist, componist en beheerder van de erfenis van de ouwe blues. Hij was hier vaak met zijn formatie Blue Groove of met tubaspeler John Sass. Solo zie je hem niet zo vaak en van zijn vele CD's is enkel ,,Hard Road Blues'' een echte individuele inspanning. Precies twee jaar geleden trad Hans al eens in zijn eentje op voor Misty-Music House. Dat was toen zo'n succes dat organisator Herwig De Noyette, bluesfreak en hoogst enthousiaste pleitbezorger van Hans Theessink (en van die andere grote meneer met Hollandse roots, Michael De Jong), niet anders kon dan de in Wenen residerende globetrotter nog eens te vragen. De knusse, gerestaureerde De Boerderij in Eine was voor dit bisnummer tot de nok volgelopen, vooral gevolg van de mond-aan-mond reclame. De legendarische schoentrekker kwam eraan te pas, maar we konden er nog net bij. We hadden ons aan veel verwacht: Hans gaf ons jaren geleden al een kick met zijn Blue Groove concert in de Banana Peel ten tijde van ,,Call Me'', nog steeds een geliefde plaat. Maar dit optreden grensde gewoon aan de perfectie. Theessink was in topvorm. Zijn gitaarspel was precies, messcherp, gretig. Goed bij stem, moaning en groaning, maar evengoed crooning en scatting, speelde hij handig in op dit erg heterogene publiek: een prima balans tussen zuivere blues en meezingers, een uitstekende repertoirekeuze met veel variatie, goed geduid en gekruid met anekdotes. Wat dat meezingen betreft: dat wilde eerst niet zo best lukken maar geduldig, handig en volhardend bleef hij zijn publiek bewerken (hilariteit om ,,Laat jullie mooie Vlaamse stemmen samensmelten tot een hogere eenheid''!) tot het massaal uit de bol ging. Het was een warm en hartelijk concert, geestig en uitermate leerrijk, maar dat ging nooit ten koste van de spankracht, de authenticiteit en het pure vakmanschap, precies het evenwicht dat de nochtans sublieme Chocolate Genius de avond tevoren zo deerlijk miste. Volle 21 songs tussen walking blues Vicksburg is my home en de passende afsluiter Bid You Good Night van die verbazende Joseph Spence en het is moeilijk daarin hoogtepunten te kiezen…al waren dat er al meteen twee. Geef ons maar die songs waarop Theessink de gitaar laat zingen en huilen, zoals in de covers van Blind Willie McTell en Robert Johnson, of Chuck Berry's Maybellene (vuurwerk!), of een potig Two Trains Running waarop de National Steel nog eens even een staal-tje van haar volume mocht geven. Mystery Train, dat monument uit Elvis' begindagen en één van de drie verzoekjes die Hans maar wat graag bracht, kreeg ook al zo'n verpletterende uitvoering mee. Heel ontroerend ook de songs van en voor ontvallen vrienden, niet toevallig allen zeer aimabele heren, die zoveel hebben betekend voor de volksmuziek van afgelopen eeuw, zoals de amper enkele weken terug gestorven Dave Van Ronk (He Was A Friend Of Mine), de grote Charles Brown (die ook nog eens vlak voor zijn dood Love Sweet Love inzong op Theessinks Lifeline) en Derroll Adams. Theessink heeft zonet een tribuut-CD voor Adams geproduceerd. Diens Freight Train Blues zong Theessink helemaal in de stijl van de meester uit Portland Town, die voor een groot stuk ook Belg was, nog eens een bewijs dat Hans steeds beter zingt: het is altijd, met permissie gezegd, want het gaat hier om details, zijn minste troef geweest, maar dat is duidelijk voltooid verleden tijd. Crazy 'bout A Mercury, het zopas opgenomen 61 Highway, het oerklassieke maar heel fris klinkende Saint-James Infirmary met flard Greensleeves ingewerkt, Leadbelly's Bourgeois Blues gevolgd door diens My Girl (Hans vergat niet even de verwijzen naar de unplugged CD van Nirvana!), Rufus 'Eeuwige Teenager' Thomas' Walking The Dog, Corinna, Blind Blakes ondeugende Diddy Wah Diddy vervolmaakten deze wandeling doorheen de geschiedenis van de blues. Hans vergat zichzelf niet met een sobere versie van Call Me (minder is meer) en het levenslustige Soul On Fire, dat op de Spelen van Sydney zo vaak te horen was, wellicht mede omdat er op zijn voorlopig laatste plaat Lifeline een aboriginals koor op dit nummer meedoet (,,Nog geen geld gezien daarvan'')…Vlamingen die kelen als aboriginals…U hebt wat gemist. Maar u hebt vooral Hans Theessink gemist tijdens zijn voorlopig laatste en enige Vlaamse verschijnen. Zelden zoveel unanieme lof gehoord, en terecht: dit was een glansprestatie. Antoine Légat

up NORWEGISCH

Bluesnews Norwegen, (Nr.44. April 2006)

Tidenes konsert paa Finnsnes. Med all mulig respekt, vil jeg vaage paastanden: Paa fredagskvelden ble det servert noe som med stor sannsynlighet vil rage opp som tidenes beste konsert paa Finnsnes. Intet mindre. Hans Theessink & Blue Groove – en vanvittig besetning paa gitar, tuba, percussion og kor. Det mest utrolige er imidlertid at de faar de blaa toner til aa funke. Hans Theessink, en jordnaer type som lener seg like mye til det utradisjonelle som det tradisjonelle. Denne blandingen av det rotekte og det litt eksperimentelle gjör ham til en konsert-opplevelse av de sjeldne. Inspirert av blues, jazz, folk, jazz og gospel presenterte Theessink & Blue Groove nytt og gammelt snadder in en innpakning som varmet langt inn i hjerterota. Ikke utelukkende fordi det laat annerledes – men heller fordi kjemien stemte saa forblöffende bra. Det var "feelingen" i Theessinks stemmebruk og gitarspil som gjorde utslaget – kombinert med en samlet innlevelse, saa vaskeekte at den sjelfulle helheten bergtok forsamlingen i en forestilling totalt rensket for dödspunkter: Hans Theessink – det finnes ikke maken! (Ronny Traelvik, Folkeblad, N, 18.4.97)

Det svinger og det groover. Lufta er stinn og det er fullt av folk paa klubben en mandags kveld. En tuba legger fete bluesakkorder inn mellom publikum. Bak en stor kassegitar sitter Hans Theessink og synger blues. Det svinger som bare rakkern! Stedet er Ludvig og det er festivalklubb. Ett er at Hans Theessink er et funn i seg selv, men hans band er vel verdt aa faa med seg. Det mest spesielle er at den tradisjonelle bassen er byttet ut med tuba. Og hvilken tubaist. Jon Sass er som selve bluesgrunnfjellet der sender ut bassganger som biter i veggene mens perkusjonist Alee Thelfa lar rytme danse i bakgrunnen, da er det bare for Hans Theessink aa lene seg godt over gitaren og gripe fatt i publikum med sine sugende blues. Dette er et virkeligt flott bluesband, sier Hanne Eide, PR sjef i Jazzfestivalen. Hun var en av de over 300 som hadde tatt veien til Ludvig.: Dette bandet blir bare bedre og bedre jo mere du hörer paa det. Og det svinger helt utrolig. Dette er virkelig flott, og det er tydelig at folk liker det. Fullt hus paa en klubb paa mandag kveld er ikke vanlig kost, selv ikke under Jazzfestivalen! (Ole Morten Orset, Romsdals Budstifte, N, 15.7.96)

up DÄNISCH


Totalt udsolgt Theessink koncert på Hagges! Live Review Jydske Vestkysten (DK) 2008.05.09
link: www.jv.dk

Tilrettelauggelsen af aftenen var först og fremmest lagt i haenderne paa den hollandske blues-rotte, HT. Hans udstraaling ved denne lejlighed kunnen ingen tage fejl af. Han nöd atmosfaeren af bluesmusik fra rödderne i Mississippi-deltaet.
Selv om hans amerikanske venner, Terry Evans med den kraftfulde soulstemme og Louisiana Red, guitaristen, der ikke lader B.B.King ret meget efter, fyldte deres del, dukkede stjernestunderne altid op, naar Theessink stod i rampelyset.
Flottest, da han alene med sin guitar og mundharpe viste hvordan man faar de 700 tilhörere i Tönderhal 1 til at lytte ti selv de mindst hörbare detaljer. En ekvilibrist paa guitar er han, og saa let som ingenting underholdt han paa sit naesten formfuldendte dansk, mens han samtidig skiftede en streng.
Finn Smed Sahlholdt / Jyllandsposten (DK) 27.August 2001

Gospel, New Orleans-shuffle, Mississippi-roots og masser af blå, blå blues.
Den 52-årige sanger og bluesguitarist Hans Theessink forvandlede den lille, tætpakkede sal på Huset i Aalborg til en varm og rar bluesjoint, da han søndag aften stillede op med sit Blue Groove-ensemble.
Tuba, percussion og kasseguitar - instrumentationen lyder jo på forhånd helt vanvittig. Men Theessink er garant for en sejt gyngende, svampet blueslyd, hvor man aldrig er i tvivl om, at manden har rødderne dybt begravet i Mississippi-traditionen. Og så svinger det som ind .......
Hvor er det dog heldigt for os, at Theessink tunede ind på Radio Luxembourg, da han var knægt i Holland og hørte blueslegenden Big Bill Broonzy.
Siden har han spillet blues, og det gør ikke oplevelsen ringere, at manden selv i en årrække var bosat i Horsens, så han som en slags bluesmusikkens Niels Hausgaard på dansk kæder aftenen sammen med lune og småfortællinger om hans rejser til The Delta.
Som i nummeret "Mississippi", hvor Theessink selv lægger ud på den 12-strengede og nærmest foddanser rytmen og groovet frem.
Efter først at have fortalt historien om herrefrisøren han mødte dernede, hvis skønneste barbering var, da han fik jobbet med at fjerne behåringen på Tina Turners ben. - Det må have været, mens Ike var på turne!
Theessinks lyd er på en gang dybt rodfæstet og samtidigt rytmisk raffineret. Han kan få sin guitar til lyde som en rå motorsav eller en blid morgenbrise, og samtidigt ligger percussionisten Alee Thelfa fjerlet og hamrende præcis bagved. Mens Jon Sass trakter tubaen truttende fornøjeligt. Elegant, som når en kåd elefant danser jitterbug.
Theessink er tilbagelænet og jordnær, mens han helt selvfølgeligt mikser mellem deltabluesstil "If I Had Money Like, Henry Ford", en lynende hurtig "Shake Your Moneymaker", boogienummeret "Do Some Homecooking, Baby" i John Lee Hooker-stil eller den gospelfarvede "I Shall Not Be Moved".
I andet sæt lagde Theessink ud solo, og her fik vi fine prøver på hans berømmede guitarspil. Som i nummeret "Prison Blues". Hvor manden spiller, så man hører togfløjten hyle længselsfyldt ude i friheden, mens hans dybe, mørke stemme foredrager lidelseshistorien.
Og så var der en overrå udgave af det gamle Chuck Berry-hit "Maybeline" og på national steelguitar en forrygende "Rollin’ and Tumblin’"
Theessink viser på allerfornemmeste vis både bredden og dybden i bluesmusikken. Med ganske små rytmiske forskydninger og virkemidler gør han lydbilledet utroligt nuanceret og bevægeligt. Samtidigt strømmer det bredt og urørligt stærkt, som den mægtige flod selv - Down in Mississippi, where the blues was born.
Fest og sorg, glæde og smerte - livet selv spontant og ømt skildret.
Han får en sjette stjerne, hvis han får Jesus med på holdet næste gang!
(Bent Stenbakken - Nordjyske, 12.02.2001)

up ITALIENISCH

HANS THEESSINK BLUES BAND
Folk Club, Torino, 20 marzo 2004


Per qualche motivo molti pensano che sia impossibile, per un artista europeo, interpretare in modo compiuto e intenso le musiche nordamericane, il blues, le ballads, il country o gli spirituals. Questo concetto è a volte giustificato dalla modesta preparazione dimostrata da alcuni pedissequi imitatori delle sonorità d'oltre oceano. Ma non è sempre così, e il musicista olandese Hans Theessink lo dimostra ampiamente.
Si presenta al Folk Club accompagnato dagli austriaci Roland Guggenbichler (tastiere e accordion), Erich Buchebner (basso) e Harry Stampfer (batteria), con i quali ha appena terminato di realizzare il suo ultimo prodotto, Bridges, che sarà parte trainante del concerto.
Seduto al centro del palco, imbraccia la chitarra e parte con il primo brano, Behind The Sun, un blues che ricorda le composizioni di John Lee Hooker. Grandissima voce, calda e avvolgente, ottima tecnica chitarristica, subito si intuisce che tipo di concerto sarà: non musica sparata, ma suoni intimi, raccolti, avvolgenti. Il tutto facilitato dall'eccellente equilibratura dei suoni ottenuta da un sapiente uso del mixer. Tutti gli strumenti emergono con chiarezza e pulizia, nessuno sovrasta gli altri, la voce è ben amalgamata e molto nitida. Una voce straordinaria davvero, che nei brani più intimi mi ricorda qualche incisione di Willie Nelson.
E' stata presentata come Blues band, ma in realtà sarebbe riduttivo pensare a Theessink come a un bluesman, soprattutto secondo quanto ci viene proposto nel corso dello show. La musica spazia infatti da ballate country, in cui qua e là riecheggiano i suoni di Hank Williams e J.J. Walker, a blues, a spirituals, tradizione americana, ecc., il tutto condito da una grande freschezza interpretativa.
La band è eccellente, il bassista, a seconda dei brani, si esibisce al basso elettrico oppure un contrabbasso acustico che offre una bella sonorità, perfetto il tastierista, che si alterna con la chitarra di Hans negli intermezzi solisti; mi sorprende poi il batterista, che non esce mai sopra alle righe, e spesso utilizza le spazzole, ottenendo così un accompagnamento più morbido, ovattato, di grande impatto. A un certo punto chiudo gli occhi, seguendo il ritmo, e mi pare di ascoltare nientemeno che Jim Keltner, a cui il bravo austriaco sembra si ispiri. Non è così un caso che in qualche canzone Hans ci trasporti in un altra epoca, in un altro tempo, e ci si ritrovi nelle sonorità del Ry Cooder d'annata, quello di Chicken Skin Music. Mi riferisco ad esempio alla bella Brand New Dawn. La tecnica chitarristica è sorprendente, sia nelle esecuzioni normali, sia quando Hans passa al suo particolare stile slide. Non a caso, ha ottenuto una speciale menzione dalla National Steel Body.
Dopo alcuni brani vengono introdotti tre ragazzi dello Zimbabwe, gli Insingizi, che accompagneranno come vocalist il concerto. Una loro splendida interpretazione è in Zambesi, in cui la ritmica reggae, grazie all'accompagnamento dei vocalists, si sposta verso il continente africano. Da qui si passa poi ad un lungo, magnifico spiritual, I Shall Not Be Moved. La prima, lunga parte del concerto si conclude con un altro brano dallo stile Cooderiano, Dream. E' un vero successo, ed è anche piacevole che l'artista si soffermi qualche momento a parlare con il pubblico durante l'intervallo.
La seconda parte ci sorprende con una esibizione a cappella degli Insingizi, che affrontano con straordinaria intensità Homeless da Graceland di Paul Simon. Un brivido ci attraversa, tale è la bravura dei ragazzi, i loro impasti vocali sono perfetti, alternati ai caratteristici schiocchi palatali. Segue un secondo brano a-cappella, altrettanto coinvolgente, poi Hans torna sul palco per proseguire, con un bel gospel, Moses, la presentazione dell'ultimo album, che ci dice registrato in una chiesa della Toscana per ottenere un suono particolare, più acustico e meno legato all'elettronica. Rispetto alle versioni del CD, qui l'esecuzione è più ampia, dilatata, le canzoni si allungano e sono ancora più coinvolgenti.
Buscadero (I) , Massimo Meregalli, April 2004

up SLOWAKISCH
Ked bluesmani folkujú (a naopak)

....Záver patril Holandanovi žijúcemu v Rakúsku, Hansovi Theessinkovi. Theessink je skutocne špicka v bluesovom žánri a ako jeden z nemnohých európskych bluesmanov má svoje meno už aj v Štátoch. Ak sa podla poctu gitár dá usudzovat postavenie v muzikantskej hierarchii, tak Theessink bol najväcšou hviezdou, lebo ich na pódium doniesol hned tri. Ale stálo to za to. Absolútny profík, vynikajúci fingepickingový gitarista a k tomu ešte aj decentný showman hral pesnicky prevažne zo svojho najnovšieho CD Songs From The Southland, co predstavuje ozajstný výlet do histórie folk blues. Pesnicky od Leadbellyho, Reverenda Gary Davisa, Mississippi Johna Hurta a Roberta Johnsona až po klasiku St. James Infirmary. Vynikajúci mäkký zvuk gitary, pritom hra mala štavu a razanciu. Došlo aj na spolocné spievanie s divákmi.

Takže suma sumárum - výborná akcia, výborní muzikanti. Kto tam v sobotu nebol, môže lutovat a hovorit si, že nabudúce už urcite... A propo - 150 korún slovenských za štyri hodiny hudby je dnes naozaj už len symbolická suma. Miloš Janoušek (folk-blues press, SK)

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