Hard Road Blues

Hans Theessink SOLO

CD: BG-6020

1994

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Press reviews

This sparse guitar-and-voice production is immediately engaging. Theessink plays with a strong groove and excellent tone and sings in a deep, resonant voice. A majority of the songs are originals that show his love of traditional blues forms. This recording deserves a spot in the stores next to the work of the men who inspired it.
James Jensen, Acoustic Guitar, CD hitlist, USA, 1997

The arrangements are sparse but very rich in dynamics and highlights his emotional directness and superb phrasing in both his guitar playing and vocal delivery. Theessink has a total grasp on the loping, pulsing rhythm that propels classic Delta blues music. Songwriting craftsmanship is amply displayed in „Big Bill’s Guitar“, where bittersweet reminiscences of  life events linked to distant experiences of Big Bill Broonzy are artfully fit over a traditional blues framework.
Andy Allen, Dirty Linen, USA,  July 96

Let one more myth die quickly; you don’t have to be American to play the blues. Hans Theessink is in that select group of artists such as John Hammond, Paul Geremia and Rory Block, whom all share the responsibility for preserving and enriching the styles of the old masters.
Reflex Magazine, USA

Theessink helps us realize how wealthy our American musical heritage truly is – via Vienna!
Northwest Arkansas Times, USA

Wow! Das ist Blues pur. Hans Theesink entstaubt ein paar Bluesklassiker, mischt sie mit Eigenkompositionen, die nicht minder traditional wirken, und braut daraus eine unglaubliche Stimmung zusammen. Mit geschmackvollen Kompositionen, wundervoller Arbeit auf dem Instrument und inspiriertem Gesang, mit eine Stimme, die geradezu bluesgetränkt scheint, fängt er den Zuhörer ein und hält ihn emotional gefangen. Der Holländer kann sich mit den schwarzen Altmeistern des Blues messen.
Klaus Mümpfer, Jazzpodium (D)

Nur selten bekommt man von einem zeitgenössischen, weißen, dazu noch europäischen Musiker derartig urbanen Blues zu hören, wie mit der vorliegenden aktuellen CD-Einspielung des in Wien lebenden Niederländers Hans Theessink. “Ich hörte Big Bill Broonzy und Leadbelly in den frühen sechziger Jahren im Radio. Ich war total gefesselt von dieser Musik” erklärt Theessink in “Big Bill’s Guitar”, dem Schlüsselsong dieses Albums. Und im Gegensatz zu manch anderem Blueser, der gerne einmal eine solche Referenz in dem Raum wirft, hat dieser Gitarrist und Sänger tatsächlich etwas von den frühen Meistern der schwarzen Musik gelernt: Theessink bringt eigene Kompositionen wie auch die Songs eines Blind Lemon Jefferson, Skip James oder Lightnin‘ Hopkins so authentisch, so überzeugend, daß zumindest aufgrund der zu hörenden Gitarrenklänge der Eindruck entsteht, es sei einer der Mentoren persönlich am Werk. Einen eigenen Stil hat Hans Theessink darüber hinaus auch auf der gesanglichen Seite gefunden.Glücklicherweise versucht er erst gar nicht ein schwarzes Timbre nachzuahmen, so resultiert daraus eine unprätentiöse, unaufgesetzt klingende Vokalarbeit.
G.H., Akustik Gitarre (D)

“Hard Road Blues”, a mix of originals and respectful versions of songs from founding fathers like Blind Willie McTell and Mance Lipscomb, shows Theessink’s deep and original understanding of the country blues. As songs like the original “Minnibelle” and the traditional “Two Trains” show, Theessink’s interest in the genre arises not from a prurient or nostalgic attraction to its exotic subject matter, but rather from a genuine fascination with the playing and singing of ist practitioners. “Minnibelle” achieves an authentic sound without resorting to lyrical cliches or imitations of ethnic speech: The authenticity lies in Theessink’s grasp of the deep structure of the form. “Big Bill’s Guitar”, a paean to Big Bill Broonzy, skillfully interweaves elements of Broonzy’s style – his thwacking, empathic fingerpicking and his “talking blues” storytelling style – into a song about Theessink’s inspiration. Lipscomb’s “Sugar Babe” and Theessink’s more interpretive version of Blind Lemmon Jefferson’s “One Kind Favor” showcase his mastery of the strange and diverse guitar styles of his forebears. Running like a golden thread through all of Theessink’s work – is his inspired and accomplished musicianship as both guitarist and vocalist.
PC, Sing Out (USA)

Man wird schon sehr lange und gründlich suchen müssen, bis man einen Gitarristen findet , der den Blues dermaßen einfühlsam spielt wie Hans Theessink. Und man wird ebenso lange nach einen Sänger suchen müssen, der den Blues so singt wie er. Der Wahlwiener verkörpert diese Fähigkeiten in einer Person. “Hard Road Blues” ist ein Album, das den Blues in seiner ursprünglichsten Form räsentiert: eine Gitarre – eine Stimme. Aus jedem gesungenen und gespielten Ton hört man diese Urkraft des Blues heraus, und durch die ruhige und einfühlsame Stimme des Holländers, begleitet von seiner Bottleneck-Gitarre, wird man in Gedanken an den Mississippi versetzt. Dieses Album liefert einmal mehr die Begründung, warum HT einer der gefragtesten Bluesmusiker ist.
mc, Manual (A)

Dies ist sicher eine ungewöhnliche, faszinierende aber auch erstaunliche Platte, die der Holländer Hans Theessink als seine zwölfte Scheibe vorlegt – solo diesmal. Wenn ein Weißer den Blues spielt, bekommen Skeptikers Augenbrauen leicht Runzeln. Denn wer vermag schon wirklich dieser Musik Kraft einzuhauchen, wer nicht in ihr lebt. Theessink scheint das seit über dreißig Jahren zu tun, was er – als Reminiszenz zu verstehen – in seinem ersten Stück “Big Bill’s Guitar” erzählt: “Ich hörte das erste Mal den Blues von Big Bill Broonzy, so ungefähr vor dreißig Jahren, im Radio-Nachtprogramm, und es war eine Offenbarung, ich war gebannt…”. Und er machte sich auf den Weg, diese Gitarre zu suchen und fand….den Blues. Theessink erzählt diese Geschichte im Blues-Idiom, und wer jemals Big Bill Broonzy gehört hat, wird ihn darin wiederentdecken: in der knappen, fast abrupten Gitarrenarbeit, die am Schluß so harsch abbricht, im pulsiereneden timing, das auch bei totaler Stille weiterpocht. Und dann der lässige Erzählgesang dieser ewig sich wiederholenden 12taktigen Form, die jedesmal Neues hervorbringt. Theessink hat etwas zu sagen, das sich nicht abnützt durch gängige licks aus der Gitarrentrickkiste; er verbindet seinen ausdrucksstarken Gesang mit einem phrasierungsreichen Gitarrenspiel, was auch diese hervorragende Aufnahme lebendig zu reproduzieren vermag: Stampfende Füße, Bottleneck-Klicker, schnaufender Atem – da lebt etwas und ist nicht zu Synthetik erstarrt. Fürwahr! Ein “leichtes” Album voller Überraschungen, textlich, gesanglich, gitarristisch, ein Europäer, der den Blues zu haben scheint, erdig, innig, vibrierend. “Hard Road Blues” von Theessink ist ein kleiner Diamant auf der langen, weiten, dunklen Straße des Blues, die uns doch letztendlich allen irgendwie verschlossen bleibt.
Peter Maier, Gitarre Aktuell (D)

“Balsam für die Ohren und der Seele” – Countryblues der ersten Güte demonstriert hier Hans Theessink im Alleingang. Dynamisch, bewegend und kraftvoll gespielt mit allen möglichen Gitarren und Mandolinen. Allem voran besticht Hans‘ stimmliche Qualität – natürlich und trotzdem erdverbunden und sehr eindringlich. Hans hat eben das gewisse Gefühl. Sechs eigene Stücke wechseln sich mit bekannteren Songs erfolgreich ab und es kommt nie Eintönigkeit auf. Dies ist Hans Theessinks purstes Blues-Album, welches den Bluesfreunden sicherlich viel Freude machen wird.
FS, Blues Life (A)